Mini Misa® / Misa®

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Sclerallinsen und Minisclerallinsen werden vorrangig zur Versorgung pathologischer Hornhäute, aber auch zur Behandlung trockener Augen verwendet. Sie überspannen die Hornhaut und den Limbus vollständig und „landen“ auf der Sclera. Die Hornhaut selbst wird nicht berührt, so kann auch bei sehr irregulären Hornhäuten ein optimaler Linsensitz gewährleistet werden. Die Anpassung der Misa® und Mini Misa® ist vorhersagbar und transparent. Die zahllosen Möglichkeiten, die die Sclerallinsensysteme bieten, ermöglichen Kontaktlinsenanpassungen bei Personen, die bislang nicht oder nur schlecht mit Kontaktlinsen versorgt werden konnten. Der sofort fühlbare hohe Komfortgrad überzeugt die Kontaktlinsenträger. Die sonst schlechte Sehleistung kann zum Teil erheblich verbessert werden, was einen enormen Anstieg der Lebensqualität zur Folge hat. Zudem können operative Eingriffe verzögert oder gar vermieden werden.

HINWEIS:
Erstbestellung nur telefonisch möglich.
Nachbestellungen per E-Mail oder Fax werden akzeptiert.
Auf Grund der Parametervielfalt und hoher Sorgfaltspflicht, bitten wir Sie Bestellungen direkt mit der Anpassberatung zu besprechen. Sie erreichen uns unter +49 (0)3641-58050 oder per E-Mail info@jenalens.de. Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Nicht vorrätig

Beschreibung

Lieferbereich Mini Misa® Linsen

Scheiteltiefe
2.75 bis 4.25/ 0.25 mm

Basiskurve
6.00 bis 9.90/ 0.10 mm

Optische Stärke
± 20.00 dpt
± 20.00/ 0.25 dpt

Durchmesser
16.50 (N), 17.00 (W), 17.50 (EW) mm

Scleralkurve, rotationssymmetrisch
12.5 bis 15.0/ 0.25 mm

Scleralkurve, torisch
Typ T1 12.5/11.75 bis 15.0/14.25/ 0.25 mm
Typ T2 12.5/11.0 bis 15.0/13.5/ 0.25 mm
Typ T3 12.5/10.25 bis 15.0/12.75/ 0.25 mm

VT-Ausführung
Zylinder:  -0.75 bis -4.75/ 0.50 dpt
Achse: 1 bis 180°/ 1°

Durchmesser der Optischen Zone
8.0 mm

KL Durchmesser bis Scleralzone
13.0 mm (Normal)
13.5 mm (Weit)
14.0 mm (Extra Weit)

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Lieferbereich Misa® Linsen

Scheiteltiefe
2.50 bis 6.00/ 0.25 mm

Basiskurve
6.00 bis 9.90/ 0.10 mm

Optische Stärke
± 20.00 dpt
± 20.00/ 0.25 dpt

Durchmesser
20.00, 21.50, 23.00 mm

Scleralkurve, rotationssymmetrisch
12.5 bis 15.0/ 0.25 mm

Scleralkurve, torisch
Typ T1 12.5/12.0 bis 15.0/14.5/ 0.25 mm
Typ T2 12.5/11.5 bis 15.0/14.0/ 0.25 mm
Typ T3 12.5/11.0 bis 15.0/13.5/ 0.25 mm

VT-Ausführung
Zylinder: -0.75 bis -4.75/ 0.50 dpt
Achse: 1 bis 180°/ 1°

Durchmesser der Optischen Zone
8.0 mm

KL Durchmesser bis Scleralzone
13.0 mm (Normal)
13.5 mm (Weit)
14.0 mm (Extra Weit)

Material:
120MSL

Anpassempfehlung:
1. Ermitteln Sie die geeignete Scheiteltiefe mit Hilfe der Linsen aus dem Anpasssatz
Grad der Erkrankung                                    Wählbare Scheiteltiefen aus dem APS
Beginnender Keratokonus                           zwischen 3.00 und 3.50 mm
Fortgeschrittener Keratokonus                    zwischen 3.50 und 4.00 mm
Munson Zeichen oder Keratoglobus           ab 4.50 mm

2. Bestimmung der Basiskurve rKL
Die meisten Satzlinsen haben rKL = 7.80 mm. Dieser passt in den häufigsten Fällen. Für sehr flache Cornealradien gibt es Satzlinsen mit rKL = 8.80 mm.
Generell gilt: rKL = flacher Zentralradius + 0.20 mm.

3. KL Durchmesser bis Scleralzone
Ausführung                                                                           Durchmesser der Verbindungszone:
Normal (N)                                                                            13.0 mm
Weit (W) (bei Corneadurchmessern > 11.30 mm)               13.5 mm
Ausführung Extra Weit (EW)                                                14.0 mm

4. Bestimmung des Gesamtdurchmessers
• Minisclerallinse: 16.50 mm bei Verbindungszone N, 17.00 mm bei Verbindungszone W, 17.50 mm bei Verbindungszone EW
• Sclerallinse: In den meisten Fällen ist Ø 20.00 mm die beste Wahl, die Durchmesser 21.50 und 23.00 mm sind möglich

5. Bestimmung der Scleralkurve:
Standard: 13.5 mm
Änderungen in 0.5 mm Schritten sind sinnvoll.

Statistiken haben gezeigt, dass bei 75% der Augen eine Standard-Scleralkurve den besten Kontaktlinsensitz erzeugt. Die übrigen 25% benötigen eine:
• steilere Scleralkurve
• flachere Scleralkurve
• nicht rotationssymmetrische Kurve

6. Bestimmung des Scheitelbrechwertes der Linse:
• immer mit Refraktionsbrille arbeiten
• Überrefraktion über Sclerallinse ermitteln, die 2.00 dpt der APL berücksichtigen